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Mergers & Acquisitions

Berufsbegleitender Masterstudiengang | Abschluss LL.M. / EMBA

zugleich Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht

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Broschüre

Prüfungen im Überblick

  • 7 Klausuren à 3 Zeitstunden
  • Präsentationsaufgabe (Modul 8)
  • Master Thesis (Umfang ca. 40-50 Seiten, Bearbeitungszeit: vier Monate)

Klausuren


Am Ende eines Moduls werden die Kursinhalte in Form einer dreistündigen Klausur abgefragt, die immer nachlaufend, d.h. zu Beginn der darauf folgenden Veranstaltung geschrieben werden. Die Klausuren setzen sich zusammen aus Fragen und kleineren Fällen zu den vorangegangenen Vorlesungen. Multiple Choice ist als Prüfungsform ausgeschlossen.

Masterarbeit


Nach Ende der Präsenzzeit ist innerhalb von vier Monaten eine Masterarbeit anzufertigen. Auf das Thema der Masterarbeit, die einen Umfang von ca. 40 - 50 Seiten haben soll, kann Einfluss genommen werden. Dem Prüfungsausschuss müssen dazu mindestens drei konkrete Themenvorschläge unterbreitet werden. Alternativ kann auch lediglich ein Themenbereich angegeben werden (Wirtschaftsstrafrecht oder Unternehmensbewertung). In diesem Fall weist der Ausschuss das Thema aus dem angegebenen Bereich zu.

Wiederholungsversuche


Zu allen Prüfungsleistungen gibt es maximal zwei Wiederholungsversuche. Die Nachschreibetermine für die Klausuren finden am Ende des Studiengangs statt. Bei der Wiederholung einer Masterarbeit richten wir uns individuell nach Ihnen.

Benotungsverfahren


Für die Bewertung der Prüfungsleistungen wird das lateinische Notensystem verwendet:

0,7 – 1,3  summa cum laude
1,7 – 2,3  magna cum laude
2,7 – 3,3  cum laude
3,7 – 4,0  rite
5,0  non rite

Gesamtnote


Die Gesamtnote setzt sich zu 70 % aus den Klausurleistungen und zu 30 % aus der Note der Masterarbeit zusammen.

Prüfungsordnung


Die aktuelle Prüfungsordnung können Sie hier einsehen.

Der Abschluss


Eine Besonderheit des Studiengangs „Mergers & Acquisitions“ ist die Möglichkeit, zwischen zwei akademischen Hochschulgraden zu wählen.

LL.M. oder EMBA?

Je nach Wahlfachbereich und der Ausrichtung der Masterarbeit kann entweder der rechtswissenschaftliche Titel „Master of Laws“ (LL.M.) oder der wirtschaftswissenschaftliche Grad „Executive Master of Business Administration“ (EMBA) erworben werden. Beide Titel können sowohl von Juristen als auch Wirtschaftswissenschaftlern angestrebt werden.

Der akademische Hochschulgrad „Master of Laws“ (LL.M.) steht für eine exzellente wissenschaftliche und praktische Ausbildung auf höchstem Niveau. Durch den Erwerb dieses anerkannten Mastergrades werden die Absolventen als Experten auf dem Gebiet „Mergers & Acquisitions" ausgewiesen, können sich von ihren Mitbewerbern absetzen und verfügen über deutlich bessere Berufs- und Karrierechancen mit entsprechenden Gehaltsaussichten.

Der EMBA signalisiert Arbeitgebern, Kunden oder Geschäftspartnern vor allem eingehende Wirtschaftskenntnisse und Managementwissen. Im Gegensatz zum klassischen MBA, der in der Regel in einem Vollzeitstudium erworben wird, richtet sich der EMBA vor allem an „Executives“, also Führungskräfte, die den Mastergrad berufsbegleitend erwerben möchten und bereits einen ersten Hochschulabschluss besitzen. EMBA-Anwärter verfügen in der Regel schon über mehrere Jahre einschlägige Berufserfahrung.

Promotion


Ein abgeschlossenes universitäres Masterstudium berechtigt grundsätzlich zur Promotion. Einschlägig sind hier die Promotionsordnungen der jeweiligen Fachbereiche, die von Universität zu Universität variieren können. An der WWU gilt für den Fachbereich Rechtswissenschaften u.a. die Voraussetzung eines Masterabschlusses mit Bestnote (summa cum laude). Einzelheiten zu den weiteren Voraussetzungen entnehmen Sie bitte der Promotionsordnung.

Die Zusatzqualifikation für Rechtsanwälte: Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht


Ein Fachanwaltstitel wird für Rechtsanwälte zunehmend bedeutender; das signalisiert nicht nur die ständig wachsende Anzahl an Fachanwaltsbezeichnungen.

Ein „Fachanwalt“ steht insbesondere auch für eine hohe fachliche Beratungsqualität. Anwälte müssen zur Erlangung eines solchen Titels nicht nur die Theorie aus dem „Effeff“ beherrschen, sondern auch viele Fälle aus dem jeweiligen Fachbereich bearbeitet haben. Gerade Mandanten freiberuflicher Rechtsanwälte und kleinerer Kanzleien legen Wert auf diese Zusatzqualifikation.

Der Studiengang „Mergers & Acquisitions“ bietet Juristen die Möglichkeit, durch Besuch eines von uns angebotenen kostenlosen Zusatzkurses (inkl. Klausur) neben dem Masterabschluss auch jene theoretischen Kenntnisse zu erwerben, die im Sinne der Fachanwaltsordnung (FAO) für den „Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht“ Voraussetzung sind.