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Spezialwissen, ungewohnte Perspektiven und erste Job-Angebote: Ein Teilnehmer berichtet aus seinem ersten Studienjahr bei der JurGrad

In diesen Wochen starten rund 100 Teilnehmer ihr Studium bei der JurGrad. In den Seminarraum zurückkehren, neue Kommilitonen und Dozenten kennenlernen, der ungewohnte Spagat zwischen Beruf und Studium – gerade diese Anfangsphase dürfte für viele Studierende besonders spannend sein. Doch wie sieht das eigentlich aus, wenn sich die Aufregung der ersten Tage gelegt hat und das Studium zum Alltag wird? Wie sieht der Kursalltag aus der Sicht eines Teilnehmers aus? Und welche Bedeutung haben die Kursinhalte im Berufsalltag der Teilnehmer?

Einer, der diese Fragen beantworten kann, ist Matthias Everding. Seit genau einem Jahr studiert er Arbeitsrecht bei der JurGrad und ist vor allem von der inhaltlichen Qualität des Kurses überzeugt: „Der große Überblick, den man bekommt, ist enorm hilfreich.“ Dabei konnte man ihn eigentlich schon zuvor als Arbeitsrecht-Experten bezeichnen: Während seines Jura-Studium in Münster und Japan wählte Everding diesen Schwerpunkt, den er dann während des Referendariats unter anderem bei einem Verband und in Kanzleien in Deutschland und Japan weiter ausbauen konnte. Mittlerweile arbeitet er als Rechtsanwalt bei einem Arbeitgeberverband und kann viele Studieninhalte direkt in seinem Arbeitsalltag anwenden: „Da ist schon sehr viel, was ich auch im täglichen Geschäft verwenden kann.“ Das Script zum Thema betriebliche Altersvorsorge etwa steht mittlerweile als kleines Nachschlagewerk direkt neben Kommentaren und Gesetzestexten in Everdings Büro. Allerdings gehen viele Themen des Kurses auch über sein aktuelles Tagesgeschäft hinaus, wenn es etwa um das kirchliche Arbeitsrecht geht. „Solche Grundlagen sind aber als Rüstzeug unglaublich wichtig, weil sie das allgemeine Verständnis stärken. Und wenn dann einmal entsprechende Fragen auftauchen, dann ist es besser, darauf vorbereitet zu sein und sich auszukennen, als eine Bauchlandung hinzulegen. Solches Spezialwissen vermittelt der LL.M. sehr gut.“

Dozenten bieten neue Perspektiven, aber der zeitliche Aufwand ist hoch

Dies liege laut Everding vor allem auch an den Dozenten, die es zumeist schafften, innerhalb weniger Tagen die Inhalte knackig und präzise zu lehren und dabei auch neue Perspektiven aufzuzeigen.  „Drei Tage lang mit Richtern eines Landesarbeitsgerichts zusammenzusitzen und auch einmal deren Sicht der Dinge zu hören, hat schon meinen Horizont erweitert, weil ich ja sonst beruflich bedingt die Arbeitgeber-Perspektive einnehme.“

Bei all den positiven Eindrücken ist aber der hohe zeitliche Aufwand eines LL.M.-Studiums nicht zu vernachlässigen: „Es ist schon eine Menge Arbeit, aber eine Arbeit, die häufig auch Spaß macht und sich am Ende auf jeden Fall lohnt.“ Dabei ist der Einsatz für Everding durchaus mit persönlichen Opfern verbunden: "Ich muss meinen ganzen Jahresurlaub aufwenden, war seit eineinhalb Jahren nicht mehr im Urlaub. Aber sich weiterzubilden und über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, das ist eher positiver Stress für mich."

Austausch mit Kommilitonen und Dozenten ist eine der besten Seiten des Studiums

In einer solchen Situation hilft es natürlich besonders, dass das JurGrad-Team ihm die Organisation so leicht wie möglich macht: „Ich bin mit der Betreuung rundum zufrieden, man bekommt sämtliche Informationen sehr zeitig und muss nicht viel nachhaken, weil einem eigentlich alles von vorneherein erklärt wird.“ Everding schätzt auch die zentrale Organisation der gemeinsamen Abendessen mit den anderen Kursteilnehmern durch die JurGrad.

Überhaupt ist der Austausch mit Kommilitonen und Dozenten für Everding eine der besten Seiten am LL.M.-Studium, ob während der Präsenzveranstaltungen, in der Freizeit oder sogar im Beruf: „Ich hab auch schon einmal einen Dozenten vor dem Arbeitsgericht wiedergetroffen. Aber in den meisten Fällen sind es natürlich die anderen Teilnehmer, mit denen man viel zu tun hat.“ Everding schätzt vor allem, dass er im LL.M.-Studiengang Arbeitsrecht auch auf einige Nichtjuristen trifft, etwa Betriebswirte oder Psychologen. „Die haben schon eine ganz andere Herangehensweise an viele Themen und bringen in Diskussionen einen anderen Wind herein.“

Dieser anregende Austausch zwischen den Teilnehmern ist aber nicht nur auf die Präsenzphasen in Münster beschränkt: „Ich habe zu meinen Kommilitonen teilweise deutlich mehr Kontakt als zu meinen damaligen Studienkollegen.“ So gebe es schon eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe und den Plan, sich später, nach Abschluss des Studiums, jährlich wieder zu treffen. Oder vielleicht sogar im späteren Berufsleben, denn auch im Hinblick darauf haben die Kontakte aus dem LL.M.-Studium viele Vorteile: „Wir tauschen uns schon über unsere Arbeitsplätze und solche Dinge aus. Und ich weiß auch von einigen Kommilitonen, die über den Studiengang schon jetzt mehrere Job-Angebote bekommen haben. Da geht schon was.“ Für diese Teilnehmer dürfte sich das LL.M.-Studium schon jetzt ausgezahlt haben.