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Medizinrecht

Berufsbegleitender Masterstudiengang | Abschluss: LL.M.

Für Juristen: zugleich Fachanwalt für Medizinrecht

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Broschüre

Prüfungen im Überblick

  • Für Nichtjuristen: 3 Klausuren im Vorschaltkurs (2 davon müssen bestanden werden)
  • 5 Klausuren à 3 Zeitstunden
  • 1 Klausur à 4 Zeitstunden
  • 1 Kurzgutachten (Bearbeitungszeit: 2 Wochen)
  • Präsentationsprüfung (Modul 8)
  • Master Thesis (Umfang ca. 40–50 Seiten, Bearbeitungszeit: 4 Monate)

Klausuren


Am Ende eines Moduls werden die Kursinhalte in Form einer Klausur abgefragt, die immer nachlaufend, d.h. zu Beginn der darauf folgenden Veranstaltung geschrieben werden. Die Klausuren setzen sich zusammen aus Fragen und kleineren Fällen zu den vorangegangenen Vorlesungen. Multiple Choice ist als Prüfungsform ausgeschlossen.

Kurzgutachten


Für die Ausarbeitung des Kurzgutachtens (Modul 5) stehen den Teilnehmern zwei Wochen zur Verfügung. Das Kurzgutachten hat einen Umfang von acht bis zehn Seiten. Neben der fachlichen Auseinandersetzung mit einem vorgegeben Thema, müssen im Rahmen der Bearbeitung auch die Besonderheiten der formalen Anforderungen an juristische Prüfungsarbeiten berücksichtigt werden. Das Kurzgutachten dient zugleich der Vorbereitung auf die Masterarbeit.

Präsentationsprüfung


Die Präsentationsaufgabe bildet den Abschluss zu Modul 8. Die Vorbereitung der zwölfminütigen Präsentation erfolgt über vier Stunden in Gruppenarbeit. Im Rahmen dieser Prüfung müssen die Teilnehmer ihr fachliches Wissen mit den Besonderheiten des Themengebietes verknüpfen.

Masterarbeit


Nach Ende der Präsenzzeit ist innerhalb von vier Monaten eine Masterarbeit anzufertigen. Auf das Thema der Masterarbeit, die einen Umfang von ca. 40 - 50 Seiten haben soll, kann Einfluss genommen werden. Dem Prüfungsausschuss müssen dazu mindestens drei konkrete Themenvorschläge unterbreitet werden. Alternativ kann auch lediglich ein Themenbereich angegeben werden (z. B. Krankenhausrecht oder Strafrechtliche Haftung). In diesem Fall weist der Ausschuss das Thema aus dem angegebenen Bereich zu.

Wiederholungsversuche


Zu allen Prüfungsleistungen gibt es maximal zwei Wiederholungsversuche. Die Nachschreibetermine für die Klausuren finden am Ende des Studiengangs statt. Bei der Wiederholung einer Masterarbeit richten wir uns individuell nach Ihnen.

Benotungsverfahren


Für die Bewertung der Prüfungsleistungen wird das lateinische Notensystem verwendet:

0,7 – 1,3  summa cum laude
1,7 – 2,3  magna cum laude
2,7 – 3,3  cum laude
3,7 – 4,0  rite
5,0  non rite

Gesamtnote


Die Gesamtnote setzt sich zu 60 % aus den Klausurleistungen, zu 10 % aus der Note des Kurzgutachtens und zu 30 % aus der Note der Masterarbeit zusammen. Das Ergebnis der Präsentationsprüfung fließt nicht mit in die Gesamtnote ein.

Prüfungsordnung


Die aktuelle Prüfungsordnung können Sie hier einsehen.

Der Abschluss: Master of Laws (LL.M.)


Der akademische Hochschulgrad „Master of Laws“ (LL.M.) steht für eine exzellente wissenschaftliche und praktische Ausbildung auf höchstem Niveau. Durch den Erwerb dieses anerkannten Mastergrades werden die Absolventen als Experten auf dem Gebiet des Medizinrechts ausgewiesen, können sich von ihren Mitbewerbern absetzen und verfügen über deutlich bessere Berufs- und Karrierechancen mit entsprechenden Gehaltsaussichten.

Promotion


Ein abgeschlossenes universitäres Masterstudium berechtigt grundsätzlich zur Promotion. Einschlägig sind hier die Promotionsordnungen der jeweiligen Fachbereiche, die von Universität zu Universität variieren können. An der WWU gilt für den Fachbereich Rechtswissenschaften u.a. die Voraussetzung eines Masterabschlusses mit Bestnote (summa cum laude). Einzelheiten zu den weiteren Voraussetzungen entnehmen Sie bitte der Promotionsordnung.

Die Zusatzqualifikation für Rechtsanwälte: Fachanwalt für Medizinrecht


Ein Fachanwaltstitel wird für Rechtsanwälte zunehmend bedeutender; das signalisiert nicht nur die ständig wachsende Anzahl an Fachanwaltsbezeichnungen.

Ein „Fachanwalt“ steht insbesondere auch für eine hohe fachliche Beratungsqualität. Anwälte müssen zur Erlangung eines solchen Titels nicht nur die Theorie aus dem „Effeff“ beherrschen, sondern auch viele Fälle aus dem jeweiligen Fachbereich bearbeitet haben. Gerade Mandanten freiberuflicher Rechtsanwälte und kleinerer Kanzleien legen Wert auf diese Zusatzqualifikation.

Der Studiengang „Medizinrecht“ bietet Juristen die Möglichkeit, neben dem Masterabschluss auch jene theoretischen Kenntnisse zu erwerben, die im Sinne der Fachanwaltsordnung (FAO) für den „Fachanwalt für Medizinrecht“ Voraussetzung sind.